Die Inselwelt im Chiemsee - heute Bayern, einst Erzbistum Salzburg

GeoComPass UNTERWEGS | Die salzburgischen Verbindungen zum Chiemsee waren keine geringfügige Fußnote der Geschichte, sondern für die Inseln im See und darüber hinaus von langfristiger Bedeutung. Doch auf Herreninsel und Fraueninsel erschließen sich noch ganz andere Bezüge. Besuch in einem Zentrum bayerischer Identität mit Salzburger Vorzeichen.

GeoComPass UNTERWEGS | Die salzburgischen Verbindungen zum Chiemsee waren keine geringfügige Fußnote der Geschichte, sondern für die Inseln im See und darüber hinaus von langfristiger Bedeutung. Doch auf Herreninsel und Fraueninsel erschließen sich noch ganz andere Bezüge. Besuch in einem Zentrum bayerischer Identität mit Salzburger Vorzeichen.

Referent

Start

26. Juni 2020 - 7:00

Ende

26. Juni 2020 - 19:00

Die Herreninsel mit dem Königsschloss und die Fraueninsel mit Steckerlfisch sind für viele Inbegriff der „touristischen Highlights“ im südlichen Bannkreis Münchens. Diese Exkursion nimmt jedoch vielfältigere Facetten der Inseln in den Blick. Der Besuch des sogenannten Alten Schlosses auf Herrenchiemsee erschließt die Geschichte von der Gründung der Klöster im 8. Jahrhundert, zum Salzburger Krummstab, der die Herreninsel zum Sitz eines Bistums erhob, und bis in die Neuzeit als Tagungsort der Verfassungsgebenden Versammlung 1948. Die Ära König Ludwigs II., der hier sein Denkmal für den Absolutismus errichten ließ, ist im Neuen Schloss mit dem Ludwig II.-Museum mit vielen Exponaten gut dokumentiert, und der obligatorische Schlossrundgang wird im Programm nicht fehlen. Der Besuch bei den Benediktinerinnen auf der Fraueninsel unterstreicht die Kontinuität religiösen Lebens seit der Karolingerzeit auf diesem kleinen Eiland.

Bus-Exkursion
Dauer: 7 Uhr bis ca. 19 Uhr
Kosten: 20 Euro p.P. (Bus) + ca. 25 Euro p.P. (Eintritte, Schifffahrt),
ggf. Verpflegung / Mindestteilnehmerzahl 12 / Höchstteilnehmerzahl 20 (+20 GeoComPass)
Anmeldeschluss 10. Juni 2020 / weitere Informationen bei GeoComPass SALZBURG

Bildnachweis: Gerhard66 [CC BY 3.0], via Wikimedia Commons