Sonnblick-Observatorium: Klima- und Umweltforschung auf 3.106 m Höhe

GeoComPass SALZBURG | Eine altehrwürdige und gleichzeitig hochmoderne Institution, die für die Klimaforschung nicht nur in Österreich, sondern weltweit unentbehrlich ist: das Observatorium auf dem Sonnblick. Wie ist diese Station im 19. Jahrhundert entstanden, und wie gestaltet sich der Arbeits- und Forschungsalltag in eisigen 3.106 m Höhe heute?

GeoComPass SALZBURG | Eine altehrwürdige und gleichzeitig hochmoderne Institution, die für die Klimaforschung nicht nur in Österreich, sondern weltweit unentbehrlich ist: das Observatorium auf dem Sonnblick. Wie ist diese Station im 19. Jahrhundert entstanden, und wie gestaltet sich der Arbeits- und Forschungsalltag in eisigen 3.106 m Höhe heute?

Referent

Start

14. Juni 2022 - 19:30

Ende

14. Juni 2022 - 21:30

Adresse

NaWi, Grüner Hörsaal, Hellbrunnerstraße 34, A-5020 Salzburg   Zu Google Maps

Das Observatorium auf dem Sonnblick zählt zu den wichtigsten Klimaforschungseinrichtungen Österreichs und der Welt. Bereits seit 1886 werden hier in 3.106 m Höhe Daten erfasst. Für die internationale Klimaforschung besitzen diese langen Zeitreihen einen enormen Wert. Ihre Botschaft ist unmissverständlich: ein deutlicher Anstieg der Temperatur im Hochgebirge. Seit den 1980er Jahren leistet das Sonnblick Observatorium zudem wichtige Arbeit im Bereich der Umweltforschung – Feinstaub, Radioaktivität, Ozon und UV beschreiben nur einen Teil der Bandbreite, die auf dem Sonnblick gemessen, analysiert und aufbereitet wird. Dr. Elke Ludewig, die Leiterin des Observatoriums, wird diesen besonderen meteorologischen, klimatologischen und auch wissenschaftshistorischen und in jedem Fall extrem exponierten Beobachtungspunkt in den Hohen Tauern in einem reichhaltig illustrierten Vortrag präsentieren.

Bildnachweis: M. Daxbacher