Wem gehört Jerusalem? Was jeder vom israelisch-palästinensischen Konflikt wissen sollte

GeoComPass SALZBURG | Manche Kommentatoren bezeichnen den Nahen Osten bereits als die "Mutter der Konflikte", und tatsächlich werden hier viele Requisiten für die Bühne der Weltpolitik gestellt. Jerusalem bildet dabei den Dreh- und Angelpunkt. Woher rührt diese enorme Bedeutung der drei monotheistischen Weltreligionen? Und gibt es überhaupt noch einen Funken Hoffnung auf Frieden?

GeoComPass SALZBURG | Manche Kommentatoren bezeichnen den Nahen Osten bereits als die "Mutter der Konflikte", und tatsächlich werden hier viele Requisiten für die Bühne der Weltpolitik gestellt. Jerusalem bildet dabei den Dreh- und Angelpunkt. Woher rührt diese enorme Bedeutung der drei monotheistischen Weltreligionen? Und gibt es überhaupt noch einen Funken Hoffnung auf Frieden?

Referent/in

Vieweger, Dieter
Prof. Dr. Dr. Dr.h.c.

Start

15. Januar 2019 - 19:30

Ende

15. Januar 2019 - 21:30

Adresse

OVAL - Die Bühne im EUROPARK, Europastraße 1, A-5020 Salzburg   Zu Google Maps

Der gegenwärtige Konflikt um Palästina ist nur ein Höhepunkt der Auseinandersetzungen im Nahen Osten, die diese Region während ihrer gesamten Geschichte begleitet haben. Hier spiegeln sich jahrhundertealte politische Interessen, die zyklisch wiederkehrende Verständnislosigkeit von Orient und Okzident, vorgeschobene und echte religiöse Interessen dreier monotheistischer Religionen an einem Ort: Jerusalem – die Heilige Stadt wurde zum Inbegriff nationaler Identität zweier Völker, deren Ansprüche seit dem 19. Jahrhundert im Widerstreit liegen. Der Vortrag wird sich den religiösen und kulturellen Aspekten des vor unseren Augen ausgebrochenen Konflikts und seiner Vorgeschichte widmen. Zu diesem Zweck werden auch die am Konflikt beteiligten Völker und ihre allesamt im Orient entstandenen Religionen vorgestellt sowie deren gemeinsame Geschichte nachgezeichnet. Jenseits oberflächlicher Kommentare und pauschaler Schuldzuweisungen wird eine tiefgründige Auseinandersetzung mit der gegenwärtigen Situation angestrebt. Aus geschichtlichen Beispielen werden Möglichkeiten für eine Bewältigung der Gegenwart und der Gestaltung einer lebenswerteren Zukunft im Orient gesucht.

Bildnachweis: Pixabay