Warum und wie über Migration sprechen?

GeoComPass SALZBURG | Ein hoch emotionales Thema, zumal es sich auch leicht politisch gebrauchen und missbrauchen lässt: Migration besitzt eine hohe soziale Sprengkraft – und wirkt dennoch wie eine beständige Mahnung an uns alle: dass wir im Gegenüber auch die eigenen Wünsche, Nöte und Befindlichkeiten erkennen mögen. Ein Blick auf das intensiv diskutierte und heiß umstrittene Phänomen „Migration“ aus dem nüchternen Blickwinkel der Wissenschaft.

GeoComPass SALZBURG | Ein hoch emotionales Thema, zumal es sich auch leicht politisch gebrauchen und missbrauchen lässt: Migration besitzt eine hohe soziale Sprengkraft – und wirkt dennoch wie eine beständige Mahnung an uns alle: dass wir im Gegenüber auch die eigenen Wünsche, Nöte und Befindlichkeiten erkennen mögen. Ein Blick auf das intensiv diskutierte und heiß umstrittene Phänomen „Migration“ aus dem nüchternen Blickwinkel der Wissenschaft.

Referent/in

Start

9. Juni 2026 - 19:30

Ende

9. Juni 2026 - 21:30

Adresse

Natur- und Lebenswissenschaftliche Fakultät, Grüner Hörsaal, Hellbrunnerstraße 34, A-5020 Salzburg   Zu Google Maps

Das Thema „Migration“ polarisiert in der Bevölkerung, beinahe regelmäßig sprengt es Regierungen. Die im Migrationsdiskurs enthaltene Komplexität und Widersprüchlichkeit stößt einerseits ab, andererseits lockt sie. Es stellt sich die Frage, wie überhaupt über „Migration“ gesprochen werden soll: „Migration“, das ist der Stachel in unserer nationalen Verfasstheit, der uns beständig daran erinnert, dass auch „andere“ Menschen hierzulande ihre Zukunft sehen. „Migration“ ist auch das Boot, das wir navigieren müssen und auf dem wir doch stets auf der Suche nach dem Kapitän sind. Der Vortrag beschäftigt sich mit verschiedenen Facetten aktueller Migrationsbewegungen und ordnet diese als Teil sozialräumlichen Wandels ein. Was haben wir mit dem „da draußen“ zu tun? Und: Wie und was kann und sollte (geographische) Wissenschaft zur Debatte über Migration beitragen?

Bildnachweis: Felicitas Hillmann