10 Jahre GeoComPass SALZBURG: Der Reisende. George Forster und die Entdeckung der Menschlichkeit

GeoComPass SALZBURG | Eine der erfolgreichsten internationalen Sachbuchautorinnen der Gegenwart macht Station bei GeoComPass SALZBURG: Andrea Wulf, spätestens seit ihrer vielfach preisgekrönten Hommage an Alexander von Humboldt weltbekannt, beschäftigt sich in ihrem neuesten Buch mit dem weithin unbeachteten George Forster: Vom Gedankengut der Aufklärung beseelt, zeigt Forster in seinem vielfältigen Leben, dass Begegnungen in der Fremde und Kolonialismus nicht automatisch zu Ausbeutung, Unterdrückung, Entrechtung und Tod hätten führen müssen.

GeoComPass SALZBURG | Eine der erfolgreichsten internationalen Sachbuchautorinnen der Gegenwart macht Station bei GeoComPass SALZBURG: Andrea Wulf, spätestens seit ihrer vielfach preisgekrönten Hommage an Alexander von Humboldt weltbekannt, beschäftigt sich in ihrem neuesten Buch mit dem weithin unbeachteten George Forster: Vom Gedankengut der Aufklärung beseelt, zeigt Forster in seinem vielfältigen Leben, dass Begegnungen in der Fremde und Kolonialismus nicht automatisch zu Ausbeutung, Unterdrückung, Entrechtung und Tod hätten führen müssen.

Referent/in

Start

10. November 2026 - 19:30

Ende

10. November 2026 - 21:30

Adresse

OVAL - Die Bühne im EUROPARK, Europastraße 1, A-5020 Salzburg   Zu Google Maps

In diesem reich illustrierten Vortrag präsentiert die preisgekrönte Bestseller-Autorin Andrea Wulf das außergewöhnliche Leben von George Forster – Naturforscher, Schriftsteller und Revolutionär, der mit seinen Reisen und Ideen das Weltbild des 18. Jahrhunderts herausforderte. Schon früh zeigte sich sein außergewöhnlicher Geist: Als Jugendlicher begleitete er James Cook auf dessen zweiter Weltumsegelung und entwickelte dabei ein tiefes Verständnis für die Vielfalt menschlicher Kulturen. Ohne Vorurteile begegnete er fremden Gesellschaften und kehrte mit dem festen Glauben an die Gleichheit aller Menschen zurück. Mit nur zweiundzwanzig veröffentlichte er seine spannende Reise um die Welt und wurde damit zu einem der Begründer der wissenschaftlichen Reiseliteratur. In Europa nutzte er seinen Ruhm, um sich mutig für Freiheit, Menschenrechte und gegen Kolonialismus, Rassismus und Sklaverei einzusetzen. Politisch engagiert wurde er zu einer zentralen Figur der Mainzer Republik, bevor ihn die Wirren der Französischen Revolution ins Exil zwangen. Andrea Wulf zeichnet das Porträt eines Mannes, dessen Denken seiner Zeit weit voraus war und erzählt eindrucksvoll von Forsters Suche nach dem, was uns verbindet – nicht nach dem, was uns trennt.

Bildnachweis: Yale Center for British Art