Die kartographische Darstellung Georgiens und des Kaukasus von den Anfängen bis heute

GeoComPass SALZBURG | Georgien hat wie der Kaukasus insgesamt einen komplexen Prozess der Nationenbildung durchlaufen, der spätestens seit dem 18. Jahrhundert von der russischen Expansion befeuert wurde. Doch die Geschichte der Region an der Grenze zwischen West und Ost (sowie Nord und Süd) reicht viel weiter zurück – ein Blick auf antike Beschreibungen und alte Karten zeigt, wie ihr unauslöschliche Bilder eingeschrieben wurden.

GeoComPass SALZBURG | Georgien hat wie der Kaukasus insgesamt einen komplexen Prozess der Nationenbildung durchlaufen, der spätestens seit dem 18. Jahrhundert von der russischen Expansion befeuert wurde. Doch die Geschichte der Region an der Grenze zwischen West und Ost (sowie Nord und Süd) reicht viel weiter zurück – ein Blick auf antike Beschreibungen und alte Karten zeigt, wie ihr unauslöschliche Bilder eingeschrieben wurden.

Referent/in

Bakradze, Lasha
Prof. Dr.

Start

15. Dezember 2026 - 19:30

Ende

15. Dezember 2026 - 21:30

Adresse

Natur- und Lebenswissenschaftliche Fakultät, Grüner Hörsaal, Hellbrunnerstraße 34, A-5020 Salzburg   Zu Google Maps

Schon in der Antike als Kolchis (Westgeorgien) und Iberien (Ostgeorgien) fest im Weltbild der Griechen und Römer verankert, spiegelt die Kartierung Georgiens die gesamte Entwicklung der Kartographie wider. Von den antiken Beschreibungen bis zum ersten Erscheinen des Namens – Georgien – auf den Portolankarten des 14. Jahrhunderts zeigt dieser Vortrag, wie dieser Raum an der Schnittstelle der Kulturen von Alters her auf Karten visualisiert wurde und wie sich der Blick auf diese ‚Peripherie‘ bis heute gewandelt hat.

Bildnachweis: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/4/4e/Insularium_Illustratum_%28Additional_MS_15760%2C_ff.74v-75r%29.jpeg